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Oschersleben – Endlauf mit Meisterschaftskampf in der ADAC PROCAR Division 2
(19 votes)
Geschrieben von JL-Engineering   
Dienstag, 25. September 2007

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A
m kommenden Wochenende erwartet die Motorsportfans ein packendes Ereignis auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde. In Oschersleben gastiert die ADAC ProCar zu Ihrem Endlauf. In den Divisionen 1 und 3 ist der Meisterschaftskampf bereits entschieden, daher ruht der Blick auf der Division 2, den 1600ccm Fahrzeugen.

Seit Beginn der Saison kämpft Andreas Ziggel (www.andreas-ziggel.de) vom Team JL-Engineering (www.jl-engineering.com) um den Meisterschaftstitel in der ADAC ProCar Division 2.

Zurzeit steht er auf dem zweiten Platz in der Fahrerwertung mit 96 Punkten nach seinem ärgsten Konkurrenten Thomas Mühlenz mit 99 Punkten, welcher die letzten Jahre die Meisterschaft immer knapp verfehlte. Beide Fahrer trennen derzeit also nur drei Punkte in der Tabelle. Somit ist noch alles offen und ein spannendes Rennen garantiert. 

JL-Engineering (www.jl-engineering.com) hat bereits jetzt den Wagen optimal vorbereitet und ist somit gespannt auf das bevorstehende Wochenende.

  

  

„Wir können mit unseren bisherigen Saisonerfolgen sehr zufrieden sein, doch jetzt, wo die Meisterschaft so Nahe ist, haben wir den Ehrgeiz, diese auch zu gewinnen.“, so Teamchef Jan Benedetto.


Für JL-Engineering ist dies die erste Saison in dieser Konstellation. Die beiden Gesellschafter Jan Benedetto und Lutz Paff formierten sich Ende letzten Jahres, um talentierte Fahrer zu suchen und zu fördern. So gelangten sie zu Andreas Ziggel (www.andreas-ziggel.de), der vielversprechend schien. Die Saison 2007 hat gezeigt, dass dies die richtige Entscheidung war, denn Andreas Ziggel konnte konstant punkten.

Bei allem Ehrgeiz gilt jedoch für Andreas Ziggel und JL-Engineering: „Es möge der Bessere gewinnen. Wir möchten die Meisterschaft fair beenden und hoffen, dass uns die anderen Divisionen im Meisterschaftskampf nicht behindern.“

 Mit etwas Sorge blickt JL-Engineering (www.jl-engineering.com) jedoch auf die nächste Saison:
„Gerne möchten wir Andreas in einer höheren Klasse wie der Division 1 oder der FIA GT einsetzen. Er hat das fahrerische Talent und den Willen, um vorne mitzufahren. Leider steht bis heute die Finanzierung der Saison 2008 noch nicht, da es derzeit schwer ist, ausreichend Sponsoren zu finden“, so Benedetto und Paff.

 

 Jl-Engineering wird aber die noch verbleibende Zeit bis zur Saison 2008 aktiv nutzen, um auch dieses Hindernis aus dem Weg zu räumen.

„Wir haben den richtigen Fahrer und haben auch bewiesen, dass wir es als Team schaffen können. Ein Meisterschaftstitel in der ADAC ProCar Division 2 wäre zwar eine Krönung unserer ersten Saison, aber selbst ein zweiter Platz ist ein hervorragendes Zeugnis für die geleistete Arbeit und den innovativen Ansatz unserer Nachwuchsförderung im Motorsport.“, so Marketingleiter Erik Benedetto.

 Die Trainingsläufe und das Qualifying finden am Samstag, die zwei Rennen am Sonntag in der Motorsportarena Oschersleben statt.

 Samstag, den 29.09.2007

 08:25 -08:50    h      Freies Training

13:30 – 13:55  h       Freies Training

17:55 – 18:25  h       Qualifying

 Sonntag, den 30.09.2007

 13:50 - 14:15   h       12. Lauf

14:35 – 15:00  h       13. Lauf

 

Interessierte Sponsoren können jederzeit unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst ein individuelles Sponsoring-Konzept erfragen.

Ein allgemeines Konzept ist auf www.jl-engineering.com im Downloadbereich verfügbar.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Mai 2008 )
 
Durchwachsenes Rennen am Sachsenring
(24 votes)
Geschrieben von JL-Engineering   
Montag, 17. September 2007

Durchwachsenes Rennen am Sachsenring

Am vergangenen Wochenende startete die ADAC PROCAR am Sachsenring. Für die Division 2, insbesondere für Andreas Ziggel und das Team JL-Engineering, ging es hier um die Weichenstellung für den Meisterschaftstitel. Vor dem Wochenende lag Andreas Ziggel mit nur einem Punkt hinter seinem Konkurrenten Thomas Mühlenz. Ziel des Rennens war es, die Tabellenführung zurückzuerobern. Das dies nicht leicht werden würde, war dem Team bewusst, sorgte aber  auch für eine gewisse Anspannung.

Die anspruchsvolle Strecke in Sachsen zeigte sich bei bestem Rennwetter. Trocken, sonnig und eine nahezu perfekte Lufttemperatur. Bereits in den Samstagstrainings wurde klar, dass hier das richtige Setup des Saxo von großer Bedeutung war. So probierten die Techniker diverse Einstellungen durch. Es galt die optimale Kombination aus Reifendruck und Fahrwerkseinstellung zu finden. Nach der zweiten Trainingssitzung wusste Technikchef Lutz Paff welche Einstellung passte. Nach Rücksprache mit Fahrer Andreas Ziggel wurde der Citroen Saxo VTS für das Qualifying am Abend vorbereitet.

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Auch beim Qualifying war das Wetter hervorragend, so dass Andreas gute Rundenzeiten fuhr. Nach zwanzig Minuten entschied man sich für zwei neue Reifen um nochmals alles herauszufahren. Ein guter Startplatz würde im Rennen von großer Bedeutung sein. Die alten Reifen wurden demontiert und zwei neue kamen auf die Antriebsräder. Beim Nachziehen der Radschrauben passierte es dann: Ein Stehbolzen riss ab. Um kein unnötige Risiko einzugehen wurde das Qualifying für JL-Engineering abgebrochen. Nun blieb abzuwarten, wie sich die Rundenzeiten der anderen Fahrer entwickelten. Nach zehn Minuten stand fest: Andreas Ziggel startete beim ersten Rennen von Platz 4. Die Pole-Position konnte sich sein Konkurrent Thomas Mühlenz im Citroen C2 sichern.

Nun begann eine lange Nacht für die Techniker. Der Stehbolzen musste entfernt und ein neuer eingesetzt werden. Der Bolzen ließ sich auch nach einer Stunde nicht lösen, da er tief im Gewindegang abgebrochen war. Während die anderen Teams den „Thüringischen-Abend“ des Toyota Teams genießen konnten, wurde in Box Nr. 24 das Schweißgerät zur Hilfe genommen. Nachts um 1:00h war es dann vollbracht. Der Wagen war einsatzbereit und das Team bereitete sich auf eine kurze Schlafpause vor, da am nächsten Morgen das Warm-up anstand.

Der Sonntag begann mit einem blauen Himmel und JL-Engineering war bester Dinge, sich die Meisterschaft zu erkämpfen. Das Warm-up verlief ohne Schwierigkeiten. Anschließend wurde der Wagen noch einmal durchgesehen und fürs Rennen am Nachmittag vorbereitet. Nach einer Autogrammstunde beim Pit-Walk in der Mittagspause, in der die Zuschauer durch die Boxengasse gehen durften, um sich die Fahrzeuge anzuschauen, stieg die Anspannung im Team.

Punkt 14:30h ging es los. Der Wagen rollte auf seinen Startplatz und wenige Minuten später schalteten die Roten Ampeln aus. Die Motoren heulten auf und Andreas legte einen guten Start hin. Doch bereits in der zweiten Runde passierte der rote Saxo nicht die Boxengasse. Und dann kam die ernüchternde Information über den Rennkommentator: Andreas verlor in einer Kurve die Haftung und landete im Kiesbett. Ein selbständiges Herausfahren war nicht möglich. Als Streckensicherung den Wagen zurück auf die Strecke schob, lag er bereits zwei Runden zurück. Nun galt es, das Rennen zu Ende zu fahren und zu hoffen, dass der Wagen nichts abbekommen hatte. Doch die Rundenzeiten deuteten auf keine Fahrzeugschäden hin. 

In der 15-minütigen Reparaturpause kontrollierten die Techniker den gesamten Wagen und schickten den JL-Saxo mit neuen Reifen auf die Strecke. Nun galt es, am Start Alles richtig zu machen. Die einzige Chance, eine vorzeitige Meisterschaftsentscheidung zu Gunsten Thomas Mühlenz abzuwenden, war vor ihm durchs Ziel zu fahren.

Der Start war gut, jedoch setzte sich nach einigen Runden ein Fahrzeug aus der Division drei zwischen Mühlenz und Ziggel. Mühlenz kämpfte mit dem Toyota Yaris von Charlie Geipel um die Führung, verlor aber immer mehr an Abstand. Die Zeit lief gegen JL-Engineering und bei 1:50 min Restzeit passierten beide die Zeitnahme. Somit blieben noch zwei Runden im für Andreas zu attackieren. Dies tat er auch, kam aber nicht so richtig an dem Diesel Fahrzeug von Kai Jordan vorbei. In der letzten Runde schien die Entscheidung klar zu sein. Enttäuschung machte sich breit, doch das Rennen war noch nicht beendet. 

In der letzten Runde wurde der C2 am Heck touchiert und drehte sich raus. Eine Weiterfahrt war für Thomas Mühlenz nicht möglich. Glück für Andreas Ziggel, denn dieser konnte so vorbeiziehen und fuhr als Zweiter über die Ziellinie. Wenige hundert Meter nach der Zieldurchfahrt blieb aber auch sein Wagen stehen. Erleichtert durch das unerwartete Glück ging Andreas Ziggel zur Siegerehrung und stand neben Geipel und Weimann auf dem Treppchen.

In der Tabelle steht Andreas Ziggel nun mit drei Punkten Rückstand auf Platz 2 hinter Thomas Mühlenz. Am letzten Rennen in Oschersleben kann er mit einem Doppelsieg die Meisterschaft gewinnen. Eine vorzeitige Meisterschaftsentscheidung hat der Germersheimer mit etwas Glück abwenden können.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 21. September 2007 )
 
Bericht vom Sachsenring
(17 votes)
Geschrieben von www.adac-procar.de   
Montag, 17. September 2007

 

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Bericht vom Sachsenring

Bei strahlendem Sonnenschein sahen die über 10.000 Besucher des Sachsenrings am vergangenen Wochenende zwei spannende und kampfstarke Rennen der ADAC Procar auf der 3645 Meter langen Berg- und Talbahn nahe der Sachsenmetropole Chemnitz.. Bei den 1600er-Fahrzeugen der Division 2 freute der Leubnitzer Charlie Geipel (Toyota Yaris), über zwei Siege bei seinem Heimrennen.

Division 2: Doppelsieg für Charlie Geipel, Pech für die Titelanwärter
Auch bei den 1600er-Kubik-Flitzern hatte die Mannschaft von TFS-YACO-Racing Grund zur Freude. Charlie Geipel (Toyota Yaris), der jüngere Bruder des Division-1-Piloten Philip Geipel, erkämpfte sich beide Laufsiege und stand somit erstmals in der ADAC Procar auf dem Siegerpodest. „Was soll ich sagen. Es hat einfach alles gepasst“, strahlte der 17-Jährige: „Ich bin überglücklich, dass es endlich mit dem ersten Sieg geklappt hat.“ Dahinter waren die Gesichter nicht ganz so freudig. Zwar beendete Tabellenführer Thomas Mühlenz (Citroen C2 VTS) den ersten Lauf auf der zweiten Position, wurde aber im zweiten Rennen vom Russen Andrej Romanov ins Aus geschickt und konnte das Rennen nur noch auf Platz vier beenden. „Das war völlig unnötig. Er fuhr mir in der letzten Runde einfach ins Heck und griff somit unnötigerweise in den Titelkampf ein“, ärgerte sich der Recklinghäuser. Doch auch bei seinem härtesten Widersacher Andreas Ziggel (Citroën Saxo VTS) lief nicht alles glatt. Er drehte sich im ersten Rennen und rutschte ins Kiesbett. „Mit dem ersten Lauf bin ich natürlich nicht zufrieden. Nach dem Dreher wurde ich weit zurückgereicht und kam als letzter ins Ziel. Da hatte ich die Meisterschaft fast schon aufgegeben“, meinte der Germersheimer. Doch im zweiten Rennen drehte sich das Blatt zum Guten: „Ich konnte gleich auf Platz vier vorfahren und habe mich dann bis auf Platz drei vorgekämpft. Das Tempo von Mühlenz konnte ich mitgehen. Geipel war schon zu weit weg. Nach der Kollision von Mühlenz kam ich dann als Zweiter ins Ziel. Die Meisterschaft ist nun wieder offen und ich hoffe natürlich, diese in Oschersleben zu meinen Gunsten entscheiden zu können.“ Für Jens-Guido Weimann lief es hingegen unerwartet gut. Der Ford-Fiesta-ST-Pilot beendete beide Läufe auf Rang drei und zeigte sich äußerst zufrieden: „Durch das hohe Gewicht des Autos waren wir nicht sehr optimistisch. Dennoch hatte ich recht ordentliche Starts und ich konnte mit den Führenden mithalten. Dass es am Ende doch noch für einen Podestplatz gereicht hat, freut mich natürlich sehr.“

Das Saisonfinale der ADAC Procar findet beim TOP 10 Racing Weekend in der Motorsport Arena Oschersleben vom 29. bis 30. September 2007 statt. Die Meistertitel der Division 1 und 3 sind bereits vergeben, doch steht hier noch der Titelkampf in der Division 2 an. Spannende Rennen sind damit vorprogrammiert.

(www.adac-procar.de) 

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 25. September 2007 )
 
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