Showdown in der Motorsport Arena
Geschrieben von www.adac-procar.de   
Freitag, 28. September 2007

Aller guten Dinge sind drei. Am kommenden Wochenende drehen sich zum dritten und letzten Mal in dieser Saison die Räder der ADAC Procar-Produktionswagen in der Motorsport Arena Oschersleben. Nach dem Auftakt im Mai und dem Gastspiel bei der FIA GT im Juli folgt nun das Saisonfinale im Herbst. Im Rahmen des TOP 10 Racing Weekends beim "ADAC Börde-Preis" sind die 26 gemeldeten Fahrzeuge der in 3 Divisionen unterteilten Tourenwagen-Serie Garant für mächtig Action und Spannung auf dem 3667 Meter langen Kurs. Dabei dürfte der noch ausstehende Titelkampf bei den 1600er-Flitzern der Division 2 für zusätzliche Brisanz sorgen. Der Recklinghäuser Thomas Mühlenz (Citroën C2 VTS) reist mit nur knappen drei Punkten Vorsprung vor dem Germersheimer Andreas Ziggel (Citroën Saxo VTS) in die Magdeburger Börde. Bei den 2-Liter-Boliden der Division 1 holte sich Routinier Franz Engstler (BMW 320i E46) bereits am Nürburgring vorzeitig den Meistertitel. Danach entbrannte ein heftiger Fünfkampf um den Vizetitel. Aussichtsreichste Kanditatin ist die Spanierin Maria de Villota Comba (Chevrolet Lacetti). Die Maurer-Pilotin erkämpfte sich mit ihrem ersten Saisonsieg am Nürburgring sowie Platz zwei und drei auf dem Sachsenring satte sieben Zähler Vorsprung (68 Punkte) vor dem Russen Andrej Romanov (61 Punkte, BMW 320i E46). Bei den Diesel-Rennern der Division 3 machte der Wolfsburger Kai Jordan (VW Golf 2.0 TDI) den Titel bereits am Sachsenring für sich perfekt.

Division 2: Kopf-an-Kopf-Duell um den Titel
In der Division 2 liefern sich Thomas Mühlenz und Andreas Ziggel ein Kopf-an-Kopf-Duell um den Titel. Beide Piloten schenkten sich bislang nichts und das ist auch beim Showdown in der Börde nicht zu erwarten. Ziggel, der zwar deutlich weniger Siege als Mühlenz zu verzeichnen hat, liegt dennoch nur knappe drei Punkte hinter dem Piloten des Citroën Ravenol-Teams. Der Leubnitzer Charlie Geipel (Toyota Yaris), der bei seinem Heimspiel auf dem Sachsenring gleich einen Doppelsieg verzeichnen konnte, startete seine Aufholjagd zu spät. Der 17-jährige Nachwuchspilot des TFS-YACO-Teams liegt 34 Punkte hinter dem Leader Mühlenz momentan auf Tabellenplatz drei und kann somit bei noch 20 zu vergebenden Punkten im Kampf um die Meisterschaft nicht mehr mitreden. Gleiches gilt für den Preetzer Jens-Guido Weimann, der mit seinem Thate-Ford Fiesta ST erst ab dem Lausitzring mit einem Doppelsieg so richtig in Fahrt kam. Auch Vorjahressieger Guido Thierfelder konnte sich mit seinem neuen Peugeot 206 Sport in dieser Saison nicht wie gewohnt in Szene setzen, hat aber in Oschersleben immerhin noch die Chance, zumindest den dritten Tabellenplatz zum ETH-Team nach Troisdorf zu holen.